Eine gute Geschichte nimmt dich mit: Sie hat einen Anfang, eine spannende Mitte und einen Schluss. In diesem Kapitel lernst du, wie du mit wörtlicher Rede und treffenden Verben eine kleine Erlebnisgeschichte aus deiner Nachbarschaft lebendig erzählst.
Ein paar wichtige Wörter für dieses Kapitel. Das deutsche Wort bleibt deutsch — das lernst du ja; die Bedeutung wird einfach erklärt.
LEBENDIG STATT LANGWEILIG
Vergleiche zwei Sätze: „Der Junge ging zur Schule.“ und „Ben rannte los, denn die Schulglocke läutete schon.“ Der zweite Satz ist besser. Du siehst Ben rennen. Das nennt man lebendig erzählen.
Eine Geschichte wird lebendig mit drei Dingen: einem Aufbau — Anfang, Mitte, Schluss —, wörtlicher Rede — Personen sprechen selbst —, und genauen Verben statt „machen“ oder „sagen“.
Am Ende schreibst du eine kurze Geschichte. Sie erzählt etwas, das du in deiner Nachbarschaft erlebt hast.
Diese drei Werkzeuge nutzen auch richtige Autor:innen. Du lernst sie jetzt Schritt für Schritt.
Welcher Satz ist besser erzählt?
Welches Werkzeug gehört nicht dazu?
Was bedeutet Erlebnisgeschichte?
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