Erste Tage im Job
Die wichtigsten grammatikalischen Schwerpunkte dieses Kapitels — jede Sektion vertieft eine andere Struktur.
Reflexivverben (Sektion A)
sich vorstellen, sich freuen, sich kümmern um — Reflexivverben sind im Berufsleben besonders dann wichtig, wenn man über sich selbst spricht. Das Pronomen sich steht im Akkusativ (Ich stelle mich vor) oder Dativ (Ich kümmere mich um …), je nach Verb.
Konjunktiv II der Höflichkeit (Sektion A, C, E)
In der ersten Woche werden Sie häufig vorsichtige Fragen stellen. Könnten Sie …? / Würde es Ihnen passen, wenn …? / Dürfte ich kurz fragen? — diese Formen klingen freundlicher als ein direktes Können Sie …? und signalisieren Respekt.
Temporale Konnektoren + Plusquamperfekt (Sektion B)
Eine strukturierte Einarbeitung beschreibt Reihenfolgen. Mit zunächst — anschließend — schließlich gliedern Sie Wochenpläne; mit bevor / nachdem / sobald / während verknüpfen Sie zwei Ereignisse. Nach nachdem steht oft das Plusquamperfekt: Nachdem ich die Mail gelesen hatte, habe ich sofort geantwortet.
Vorgangspassiv + Modalverben (Sektion D)
In Anleitungen erscheint häufig das Vorgangspassiv: Das System wird über Single-Sign-On angemeldet. Damit verschwindet der Akteur und der Prozess steht im Vordergrund. Anweisungen kombinieren dies oft mit sollen / müssen / dürfen.
Indirekte Rede + Funktionsverbgefüge (Sektion E)
Im Probezeit-Gespräch berichten Sie manchmal, was Kolleg:innen gesagt haben — dafür dient die indirekte Rede mit Konjunktiv I (Sie sagte, sie sei zufrieden). Funktionsverbgefüge wie etwas in Erwägung ziehen, zur Sprache bringen oder Rücksprache halten heben Ihre Sprache auf C1-Niveau.