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Kapitel · 16

Gefühle und Wohlbefinden

Interaktives Kapitel·Niveau A2·Lesen · Hören · Schreiben · Sprechen
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Worum geht es in diesem Kapitel?

Heute geht es um Gefühle und um dein Wohlbefinden: Wie fühlst du dich heute — gut, müde oder gestresst?Today is about feelings and your well-being: how are you feeling today — good, tired or stressed?
Du lernst, einfach zu sagen, wie es dir geht, und freundlich zu fragen, wie es anderen geht.You learn to say simply how you are doing and to ask warmly how others are doing.
Du sprichst über Sorgen und Stress, tröstest jemanden und machst ihm Mut („Das wird schon!“).You talk about worries and stress, comfort someone and encourage them („It'll be fine!“).
So kannst du am Ende über deine Gefühle sprechen, andere trösten und sagen, was dir gut tut.By the end you can talk about your feelings, comfort others and say what is good for you.

Was lernen Sie in jedem Abschnitt?

Lesen5 Texte
Das lernen Sie:
Du liest fünf kurze Texte rund um Gefühle und Wohlbefinden — ein Feature, einen Dialog über Stress vor einer Prüfung und drei kleine Alltagsgeschichten.You read five short texts about feelings and well-being — a feature, a dialogue about stress before an exam and three little everyday stories.
So nutzen Sie es:
So erkennst du die typischen Gefühlswörter und merkst, wie man jemanden tröstet und ihm Mut macht.This way you spot the typical feeling words and notice how someone comforts and encourages another person.
Hören9 Hörtexte
Das lernen Sie:
Du hörst neun kurze Alltagsaufnahmen rund um Gefühle — ein „Wie geht's?“ am Morgen, ein Telefonat über einen stressigen Tag und eine Sprachnachricht mit Trost und Mut.You listen to nine short everyday recordings about feelings — a „how are you?“ in the morning, a phone call about a stressful day and a voice message with comfort and encouragement.
So nutzen Sie es:
So hörst du heraus, wie es jemandem geht, und erkennst, wann jemand tröstet oder Mut macht.This way you pick out how someone is doing and recognise when someone comforts or encourages.
Sprechen3 Aufgaben
Das lernen Sie:
Du sagst, wie du dich fühlst und wie es dir geht, erzählst von einer Sorge und tröstest jemanden mit ein paar Mut-Sätzen.You say how you feel and how you're doing, talk about a worry and comfort someone with a few encouraging sentences.
So nutzen Sie es:
So sprichst du sicher über deine Gefühle und kannst jemandem freundlich Mut machen.This way you talk confidently about your feelings and can warmly encourage someone.
Schreiben2 Aufgaben
Das lernen Sie:
Du schreibst eine liebe Chat-Nachricht an eine Freundin, der es nicht gut geht, und einen kurzen Forumsbeitrag darüber, was dir gegen Stress hilft.You write a kind chat message to a friend who isn't doing well and a short forum post about what helps you against stress.
So nutzen Sie es:
So tröstest du auch schriftlich und erklärst mit „weil“, warum dir etwas gut tut.This way you can comfort someone in writing too and explain with „weil“ why something is good for you.
Grammatik4 Schwerpunkte
Das lernen Sie:
Du übst vier Bausteine: die reflexiven Verben (sich fühlen, sich entspannen), die Verben mit Dativ (mir geht es …, das hilft mir), Nebensätze mit „weil“ und „dass“ und die Modalverben (können, müssen, wollen, sollen).You practise four building blocks: reflexive verbs (sich fühlen, sich entspannen), dative verbs (mir geht es …, das hilft mir), subordinate clauses with „weil“ and „dass“, and the modal verbs (können, müssen, wollen, sollen).
So nutzen Sie es:
So sagst du klar, wie du dich fühlst, was dir hilft und was jemand machen kann oder muss.This way you say clearly how you feel, what helps you and what someone can or has to do.
Wortschatz≈90 Wörter · A2
Das lernen Sie:
Du lernst Wörter für Gefühle und Wohlbefinden in drei Gruppen: Gefühle, Sorgen & Stress und Trösten & Entspannen.You learn words for feelings and well-being in three groups: feelings, worries & stress, and comforting & relaxing.
So nutzen Sie es:
So findest du in jeder Situation schnell das passende Gefühlswort.This way you quickly find the right feeling word in any situation.

Grammatik — die Schwerpunkte dieses Kapitels

Ausführlich erklärt im Reiter Grammatik — mit Beispielen, Faustregeln und typischen Fehlern.

  • Modalverben — Grundbedeutungkönnen, müssen, wollen, sollen, dürfen, mögen — Form und Position.
  • weil und dass — erste NebensätzeNebensätze mit weil (Grund) und dass (Aussage) — Verb am Ende.
  • Reflexive Verben — echte und unechteVerben mit sich: mich, dich, sich, uns, euch, sich — fast immer Akkusativ.
  • Verben mit Dativ — helfen, danken, gefallen, gehören, antwortenEine kleine Gruppe von Verben verlangt immer den Dativ — nicht den Akkusativ.

— Ihr Lernplan

Ihr Lernplan — so gehen Sie vor

  1. Lies zuerst das Feature darüber, wie man im Deutschen über Gefühle spricht (Sektion A), in Ruhe und achte auf die häufigen Fragen („Wie geht es dir?“) und die Gefühlswörter (müde, glücklich, gestresst). Lies danach den Dialog, in dem Nora ihrer Freundin Maja von ihrem Stress erzählt (Sektion B), und achte darauf, wie Maja zuhört und nachfragt. Lies zum Schluss die drei Alltagsgeschichten — das Gespräch über zu viel Arbeit (Sektion C), das Telefonat mit Trost und Mut (Sektion D) und Yusufs Tag zum Abschalten (Sektion E) — und achte auf die kleinen Wörter mir/dir und sich.
  2. Schau dir die Redemittel auf den Kommunikationskarten an: Wie fühlst du dich?; über Sorgen und Stress sprechen; trösten und Mut machen; sich entspannen. Sprich ein paar Sätze laut nach und übe besonders „Mir geht es …“, „Ich fühle mich …“ und „Das wird schon!“.
  3. Mach die Grammatik-Übungen zu den vier Bausteinen: die reflexiven Verben (sich fühlen, sich entspannen), die Verben mit Dativ (mir geht es …, das hilft mir), die Nebensätze mit „weil“ und „dass“ und die Modalverben (können, müssen, wollen, sollen) — erst ohne Tipps, dann mit Hinweisen.
  4. Lern den Wortschatz und die Karteikarten in kurzen Einheiten: Gefühle, Sorgen & Stress, Trösten & Entspannen — und hör dir die Beispielsätze über den SpeakButton an. Merk dir besonders die festen Wendungen „sich Sorgen machen“, „gut tun“ und „Mut machen“.
  5. Hör dir die Alltagsaufnahmen rund um Gefühle an (das „Wie geht's?“ am Morgen, das Telefonat über einen stressigen Tag, die Sprachnachricht mit Trost und Mut) — beantworte die Fragen und übe dann die drei Sprechaufgaben (sagen, wie du dich fühlst; von einer Sorge erzählen; jemanden trösten und ihm Mut machen).
  6. Schreib die zwei Texte: die liebe Chat-Nachricht an eine Freundin, der es nicht gut geht (nachfragen, trösten, Mut machen — mit einem Modalverb), und den Forumsbeitrag „Was hilft dir gegen Stress?“ (wie du dich entspannst — mit „weil“ und „dass“) — geh danach die automatische Auswertung Punkt für Punkt durch.
  7. Mach zum Schluss den Mini-Test ohne Hilfen — alle vier Fertigkeiten zusammen, damit du siehst, was schon sitzt und was du noch wiederholen solltest.