Konzept · Tag-Einführung
Sich vorstellen und ins Gespräch kommen
Ich bin Tom und komme aus der Schweiz, aus einem kleinen Dorf bei Bern.
„sein“ im Präsens: ich BIN. Zur Herkunft nimmt man „kommen aus“ + Ort. So stellt man sich in einem Satz vor.
Wir haben zwei Kinder und einen Hund, deshalb ist bei uns immer was los.
„haben“ im Präsens: wir HABEN. Damit zählt man auf, was man besitzt oder zur Familie gehört. „deshalb“ verlangt danach das Verb (… IST bei uns …).
Was machst du beruflich, wenn ich fragen darf?
Eine W-Frage mit „was“; das Verb steht an zweiter Stelle: „was MACHST du“. „wenn ich fragen darf“ macht die Frage besonders höflich.
Wohnst du auch hier in der Nähe, oder pendelst du jeden Tag?
Eine Ja/Nein-Frage: kein Fragewort, Verb ganz vorn — „WOHNST du …?“. Antwort: „ja“ oder „nein“. Mit „oder“ bietet man gleich eine zweite Möglichkeit an.
Wie ist dein Name, und wie schreibt man den richtig?
Possessivartikel „dein“ zu „der Name“ (maskulin → kein -e). W-Frage mit „wie“. So fragt man höflich nach und kann sich den Namen gleich merken.
Meine Familie wohnt noch in meiner Heimatstadt, aber ich lebe jetzt in Hamburg.
Possessivartikel: „meine“ Familie (feminin), „meiner“ Heimatstadt (feminin im Dativ nach „in“). Sie zeigen, dass etwas zu mir gehört.
Ich bin nach Deutschland gezogen, weil ich hier eine neue Arbeit gefunden habe.
„weil“ nennt den Grund; das konjugierte Verb steht am Ende: „… eine neue Arbeit gefunden HABE“. Vor „weil“ steht ein Komma.
Ich finde es schön, dass hier alle so offen und freundlich sind.
„dass“ leitet den Inhalt der Aussage ein; das Verb steht am Ende: „… so offen und freundlich SIND“. „ich finde es schön, dass …“ ist eine sehr nützliche Wendung.
Hast du am Wochenende ein Hobby, oder arbeitest du dann auch?
„haben“ in der Ja/Nein-Frage: „HAST du …?“ — Verb vorn. So bringt man ein neues, leichtes Thema (Hobbys) ins Gespräch.
Ich glaube, dass wir denselben Musikgeschmack haben.
Wieder „dass“ nach „ich glaube“; Verb am Ende: „… denselben Musikgeschmack HABEN“. So findet man im Smalltalk Gemeinsamkeiten.
Können wir uns vielleicht duzen? Ich bin Mira, und du?
Den Wechsel zum „du“ anbieten — locker mit „Können wir uns duzen?“. Mit „und du?“ gibt man die Frage höflich zurück und hält das Gespräch in Gang.
Es war wirklich nett, dich kennenzulernen — bis bald hoffentlich!
So beendet man ein erstes Gespräch freundlich. „kennenzulernen“ ist die typische Wendung; „bis bald“ hält die Tür für ein Wiedersehen offen.