Konzept · Tag-Einführung
Termine vorschlagen, zusagen, höflich absagen
Ich kann diese Woche nur am Donnerstag, sonst bin ich ausgebucht.
Modalverb „kann“ für die eigene Verfügbarkeit. „nur am Donnerstag“ grenzt die mögliche Zeit klar ein. So sagt man schnell, wann ein Treffen überhaupt möglich ist.
Am Freitag geht es leider nicht, da muss ich zum Zahnarzt.
„muss“ nennt eine feste Pflicht (Zahnarzttermin). „da“ verweist auf den Freitag. „es geht nicht“ ist die häufige, höfliche Art, eine Zeit abzulehnen.
Könntest du mir bitte einen anderen Termin vorschlagen?
Konjunktiv II „könntest“ macht die Bitte höflich. „vorschlagen“ ist trennbar, bleibt aber nach dem Modalverb im Infinitiv zusammen: „vorschlagen“.
Würde es dir etwas ausmachen, wenn wir uns eine Stunde später treffen?
Höfliche Formel „würde es dir etwas ausmachen, wenn …“. „ausmachen“ (stören) ist trennbar; der „wenn“-Nebensatz hat das Verb am Ende: „treffen“.
Wenn du morgen Zeit hast, könnten wir zusammen Mittagessen gehen.
„wenn“ leitet einen Nebensatz ein (Verb am Ende: „Zeit HAST“). Der Hauptsatz wird mit Konjunktiv II „könnten“ höflich und unverbindlich formuliert.
Bevor wir uns verabreden, frage ich noch schnell meinen Mann.
Temporaler Nebensatz mit „bevor“ — das Verb steht am Ende: „bevor wir uns VERABREDEN“. So sagt man, was zeitlich davor passieren muss.
Nachdem ich mit dem Chef gesprochen habe, sage ich dir Bescheid.
„nachdem“ ordnet die Reihenfolge: erst sprechen, dann Bescheid geben. „Bescheid sagen“ ist eine feste Wendung für „informieren“.
Lass uns einen festen Termin abmachen, damit nichts dazwischenkommt.
Trennbares „abmachen“ (vereinbaren) — im Aufforderungssatz mit „lass uns“ bleibt der Infinitiv zusammen. „dazwischenkommen“ heißt: unerwartet stören.
Tut mir leid, ich muss unser Treffen auf nächste Woche verschieben.
„verschieben“ heißt: einen Termin auf einen späteren Zeitpunkt legen. „auf nächste Woche“ nennt den neuen Zeitraum. Mit „tut mir leid“ bleibt es höflich.
Kommst du am Samstag mit, oder hast du schon etwas anderes vor?
Zwei trennbare Verben im Hauptsatz: „mitkommen“ → „kommst du … mit“ und „vorhaben“ → „hast du … vor“. Die Vorsilbe steht jeweils am Satzende.
In Deutschland kommt man besser pünktlich, sonst wartet der andere nicht gern.
Pünktlichkeit ist in Deutschland wichtig: „pünktlich“ heißt, genau zur vereinbarten Zeit da sein. „sonst“ nennt die mögliche unangenehme Folge.
Wann würde es dir denn am besten passen — vormittags oder lieber nachmittags?
Höfliche Frage mit „würde … passen“ (Konjunktiv II). „denn“ macht die Frage freundlich; mit zwei Vorschlägen lädt man den anderen ein, selbst zu wählen.