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Kapitel · 07

Freizeit, Hobby und Sport

Interaktives Kapitel·Niveau B1/B2·Lesen · Hören · Schreiben · Sprechen
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Ich treibe gern Sport, am liebsten zusammen mit anderen im Verein.
„gern“ steht beim Verb, „am liebsten“ ist die höchste Steigerungsstufe. Beide drücken aus, wie sehr man etwas mag.
Schwimmen mag ich, aber Radfahren mache ich noch lieber.
„lieber“ ist die mittlere Stufe von „gern“. Das kleine Wort „noch“ verstärkt: „noch lieber“ = ich mag es deutlich mehr.
Wandern in der Natur ist für mich entspannender als Sport im Fitnessstudio.
Komparativ: „entspannend“ → „entspannender“, Vergleich mit „als“. So stellt man zwei Aktivitäten gegenüber.
Yoga gefällt mir besser als Krafttraining, weil ich danach ruhiger bin.
Unregelmäßiger Komparativ „gut“ → „besser“. „gefällt mir besser“ heißt: das mag ich mehr — eine zweite Art, Vorlieben zu vergleichen.
Im Sommer bin ich viel öfter draußen als im Winter.
Komparativ vom Adverb „oft“ → „öfter“ (mit Umlaut). „viel“ verstärkt wieder den Unterschied; der Vergleich kommt mit „als“.
Wir könnten am Sonntag eine kleine Radtour am Fluss machen.
Vorschlag mit „könnten“ (Konjunktiv II von „können“). Modalverb an zweiter Stelle, Vollverb „machen“ als Infinitiv am Satzende.
Ich kann leider nicht so gut Ski fahren, aber ich möchte es unbedingt lernen.
„können“ für eine Fähigkeit, „möchten“ für einen Wunsch. Beide Modalverben schieben das Vollverb („fahren“, „lernen“) ans Satzende.
Du musst dich nicht anmelden — beim ersten Training kannst du einfach vorbeikommen.
„müssen“ (Notwendigkeit, hier verneint) und „können“ (Möglichkeit). Das Vollverb steht als Infinitiv am Ende: „kannst du … vorbeikommen“.
Ich würde am Wochenende gern mal wieder schwimmen gehen.
Wunsch mit Konjunktiv II: „würde … gehen“ (würde + Infinitiv). „gern“ macht aus dem würde-Satz einen freundlichen Wunsch.
An deiner Stelle würde ich es einfach mal mit Klettern probieren.
Höflicher Rat mit Konjunktiv II: „an deiner Stelle würde ich …“. Eine sehr natürliche Art, einen Tipp zu geben, ohne zu bestimmt zu klingen.
Es wäre schön, wenn wir uns nach dem Training noch auf einen Kaffee treffen könnten.
Zwei kurze Konjunktiv-II-Formen: „wäre“ (von „sein“) und „könnten“ (von „können“). Diese Kurzformen hört man im Alltag ständig statt „würde sein/können“.
Und was machst du eigentlich am liebsten in deiner Freizeit?
Nach den Vorlieben des Gegenübers fragen — mit „am liebsten“. So lädt man jemanden ein, von seinen Hobbys zu erzählen.