Konzept · Tag-Einführung
Übers Wetter reden — und die Vorhersage verstehen
Es regnet.
Unpersönliches „es“: reines Subjekt ohne Bedeutung. Weglassen geht nicht — „Regnet.“ ist falsch.
Es ist schwül.
Auch bei „es ist + Wetter-Adjektiv“ braucht der Satz das kleine „es“.
Es hat über Nacht geschneit.
Unpersönliches „es“ auch im Perfekt: „es hat geschneit“.
Morgen wird es kühler.
„werden“ + Adjektiv = Vorhersage. Hier reicht „werden“ ohne weiteres Verb.
Am Samstag wird es regnen.
„werden“ + Infinitiv = Zukunft/Prognose — nicht das Passiv-werden.
Heute ist es wärmer als gestern.
Komparativ vergleicht zwei Sachen, meist mit „als“. warm → wärmer (mit Umlaut).
Heute ist es kalt, gestern war es kälter, am Montag war es am kältesten.
Steigerung in drei Stufen: kalt → kälter → am kältesten.
Mittags ist es am wärmsten.
Superlativ „am …-sten“ benennt den höchsten Punkt.
Im Herbst gefällt es mir am besten.
Unregelmäßige Steigerung: gut → besser → am besten.
Je wärmer es wird, desto mehr Leute sitzen draußen.
Nach „je“ Nebensatz mit Verb am Ende („es WIRD“), nach „desto“ Hauptsatz („Leute SITZEN“).
Je länger es trocken bleibt, desto mehr freut sich der Garten über Regen.
„je … desto“ verbindet zwei Entwicklungen; „je … umso“ wäre dasselbe.