Wenn du aufschreibst, was jemand wirklich sagt, brauchst du drei feste Satzzeichen: den Doppelpunkt nach dem Begleitsatz, die Anführungszeichen unten und oben, und das Satzschlusszeichen innerhalb der Anführungszeichen. In diesem Kapitel lernst du, sie sicher zu setzen.
Ein paar wichtige Wörter für dieses Kapitel. Das deutsche Wort bleibt deutsch — das lernst du ja; die Bedeutung wird einfach erklärt.
genau das, was jemand sagt
Wenn du aufschreibst, was jemand wirklich gesagt hat — Wort für Wort —, nennt man das wörtliche Rede. Anna sagt: „Es regnet.“ Die Wörter zwischen den Anführungszeichen sind genau das, was Anna gesagt hat.
Es gibt zwei Teile: den Begleitsatz — er sagt dir, wer spricht, zum Beispiel „Anna sagt“ — und die wörtliche Rede selbst — die genauen Worte in Anführungszeichen. Zusammen ergeben sie einen ganzen Satz: Anna sagt: „Es regnet.“
Das ist etwas anderes, als nur zu erzählen, dass jemand etwas gesagt hat. „Anna sagt, dass es regnet.“ erzählt nur, worüber Anna spricht — hier fehlen die genauen Wörter und die Anführungszeichen. In wörtlicher Rede dagegen liest du Annas Worte so, als würdest du sie selbst hören.
In diesem Kapitel lernst du drei feste Regeln für die Satzzeichen, wenn der Begleitsatz VOR der wörtlichen Rede steht: den Doppelpunkt, die Anführungszeichen und das Satzschlusszeichen. Alle drei gehören immer zusammen.
Welcher Satz enthält wörtliche Rede?
Was ist der Begleitsatz in: Mama ruft: „Kommt essen!“?
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