Crosshire
← Zurück zum Kurs
Kapitel · 24

Ausbildung, Studium und Weiterbildung

Interaktives Kapitel·Duale Ausbildung, Studium, Umschulung, VHS und Anerkennung — der eigene Bildungsweg·Lesen · Hören · Schreiben · Sprechen
Fortschritt0 / 5

Fortschritt wird nur lokal in deinem Browser gespeichert — nicht auf unseren Servern. Wird der Browser-Speicher (localStorage) geleert, beginnt der Fortschritt von vorn.

Für die Anmeldung muss man die Zeugnisse und einen Lebenslauf mitbringen.
Modalverb „müssen“ objektiv: eine Bedingung, die das Sekretariat verlangt. „die Zeugnisse mitbringen“ = die Dokumente persönlich vorlegen.
An der Volkshochschule darf man einen Kurs zur Probe besuchen, bevor man ihn bucht.
Modalverb „dürfen“ objektiv: eine Erlaubnis, die die VHS einräumt. „zur Probe“ heißt: einmal ausprobieren, ohne sich gleich zu verpflichten.
Wer das Stipendium bekommen will, soll sich auch ehrenamtlich engagieren.
Modalverb „sollen“ objektiv: eine Erwartung von außen — die Stiftung wünscht es sich, schreibt es aber nicht streng vor. „sich engagieren“ = aktiv mitmachen.
Wenn ich gewusst hätte, wie viel Spaß das Lernen macht, hätte ich nie aufgehört.
Konjunktiv II der Vergangenheit (irreal): „gewusst hätte“ und „hätte … aufgehört“. Man bedauert eine frühere Entscheidung. Beachte die eingebettete indirekte Frage „wie viel Spaß … macht“.
Mit einem höheren Abschluss hätte sie sich auf ganz andere Stellen bewerben können.
Konjunktiv II der Vergangenheit mit Modalverb: „hätte … bewerben können“ — doppelter Infinitiv (bewerben können). Es geht um eine Möglichkeit, die es früher gegeben hätte.
Wäre ich nach dem Abitur gleich ins Ausland gegangen, hätte ich die Sprache schneller gelernt.
Konjunktiv II der Vergangenheit mit „wäre“: Bewegungsverben wie „gehen“ bilden das Perfekt mit „sein“, deshalb „wäre … gegangen“. Der „wenn“-lose Konditionalsatz beginnt mit dem Verb.
Können Sie mir sagen, bis wann ich mich für das Wintersemester einschreiben muss?
Indirekte W-Frage: Aus „Bis wann muss ich mich einschreiben?“ wird ein Nebensatz, das Modalverb „muss“ steht ganz am Ende. So fragt man im Sekretariat höflich nach einer Frist.
Wissen Sie zufällig, ob für den Abendkurs noch ein Platz frei ist?
Indirekte Ja-/Nein-Frage: Sie wird mit „ob“ eingeleitet, das Verb „ist“ steht am Ende. „zufällig“ macht die Frage besonders höflich und unverbindlich.
Ich würde gern wissen, welche Unterlagen ich für die Anerkennung meines Abschlusses brauche.
Indirekte W-Frage nach „wissen“: das Verb „brauche“ rutscht ans Ende. „die Anerkennung eines Abschlusses“ = die offizielle Bestätigung, dass ein ausländisches Diplom hier gilt.
Ich besuche den Integrationskurs, um schneller eine gute Stelle zu finden.
Finaler Konnektor „um … zu“: gleiches Subjekt in beiden Teilen (ich besuche — ich finde). „zu“ + Infinitiv „finden“ steht am Ende. Der Konnektor nennt den Zweck des Kursbesuchs.
Die Lehrerin wiederholt die Regel langsam, damit auch die Anfänger sie verstehen.
Finaler Konnektor „damit“: Man benutzt „damit“, wenn die beiden Teile verschiedene Subjekte haben (die Lehrerin wiederholt — die Anfänger verstehen). Das Verb „verstehen“ steht am Ende des Nebensatzes.
Wozu machst du eigentlich noch mit fünfzig einen Computerkurs?
Eine offene Frage zum lebenslangen Lernen — „Wozu?“ fragt genau nach dem Zweck, den man mit „um … zu“ oder „damit“ beantwortet. So lädt man das Gegenüber ein, von den eigenen Lernzielen zu erzählen.