„Sagte“ passt fast überall — und zeigt fast nichts. In diesem Kapitel lernst du treffende Redebegleitverben wie flüstern, rufen oder staunen und schreibst am Ende eine eigene kleine Szene, in der zwei Figuren miteinander sprechen.
Ein paar wichtige Wörter für dieses Kapitel. Das deutsche Wort bleibt deutsch — das lernst du ja; die Bedeutung wird einfach erklärt.
ein kleines Wort, viele Möglichkeiten
Mattis und Frieda entdecken auf dem Dachboden eine alte Kiste. „Schau mal!“, sagte Frieda. Das stimmt — aber es zeigt nichts von ihrem Gefühl. Besser: „Schau mal!“, staunte Frieda. Jetzt hörst du ihre Überraschung mit.
In der wörtlichen Rede stellst du dir vor, wie eine Figur wirklich spricht. Das kleine Verb vor oder nach dem Satz — man nennt es Redebegleitverb — sagt dir, WIE sie spricht. „sagen“ ist das Allzweckwort dafür: Es passt fast überall, zeigt aber fast nichts.
Vergleiche: „Ich habe Angst“, sagte Frieda. Und „Ich habe Angst“, flüsterte Frieda. Im ersten Satz weißt du nur, dass sie etwas gesagt hat. Im zweiten Satz hörst du fast ihre leise, ängstliche Stimme.
Ein treffendes Redebegleitverb ersetzt nicht nur „sagen“ — es erzählt gleichzeitig etwas über das Gefühl der Figur. Das spart dir sogar einen extra Satz zur Erklärung.
Welcher Satz zeigt am meisten über Friedas Gefühl?
Was macht ein Redebegleitverb?
Warum ist „sagen“ oft nicht die beste Wahl?
Löse zuerst die Aufgaben im Abschnitt darüber richtig — dann öffnet sich dieser.
Löse zuerst die Aufgaben im Abschnitt darüber richtig — dann öffnet sich dieser.
Löse zuerst die Aufgaben im Abschnitt darüber richtig — dann öffnet sich dieser.
Löse zuerst die Aufgaben im Abschnitt darüber richtig — dann öffnet sich dieser.
Löse zuerst in jedem Abschnitt oben die Kurz-Aufgaben richtig — dann öffnen sich die Übungs-, geführten und Testaufgaben.